Heute erscheint „Kein schöner Land“

Heute wurde „Kein schöner Land. Angriff der acht auf die deutsche Gegenwart“ veröffentlicht – den Band hat Leander Steinkopf herausgegeben, und in ihm schreiben vier Autorinnen und vier Autoren über insgesamt acht Themenbereiche deutscher Gegenwartskultur. Leander Steinkopf selbst hat über die kulinarischen Köstlichkeiten, die man hierzulande so serviert bekommt, geschrieben. Quynh Tran nimmt in ihrem … Mehr Heute erscheint „Kein schöner Land“

Junge hyperbolische Literatur? Eine Überlegung im Anschluss an den Text von Daniel Heitzler im Bachmann-Wettbewerb 2019

Es ist bemerkenswert, dass mit Daniel Heitzler ein Autor am Bachmann-Wettbewerb teilnahm, der noch nie zuvor etwas veröffentlich hatte. Allerdings ist das eben nicht bemerkenswert, weil das in den vorherigen Jahren nie vorgekommen wäre, sondern weil es so exakt zum Selbstanspruch des Autors in seinem Videoporträt und dem Anspruch seines Textes passt (zu Videoporträt, Text … Mehr Junge hyperbolische Literatur? Eine Überlegung im Anschluss an den Text von Daniel Heitzler im Bachmann-Wettbewerb 2019

Zur Kritik des normierten Lesens II: Einige Ergänzungen

Vor knapp zwei Jahren schrieb ich aus einer aktuellen Diskussion auf social media heraus den Text „Zur Kritik des normierten Lesens“ (zu finden hier oder auf 54books, wo er zuerst erschien), der sich mit der Abwertung bestimmter Lektürepraktiken eines eher genuss- und kompensationsorientierten, häufig als „weiblich“ kodierten Lesens beschäftigt hat. Dieser Text ist deutlich öfter … Mehr Zur Kritik des normierten Lesens II: Einige Ergänzungen

Das „Jahr der Autorinnen“, seine Deutung und eine Rückfrage

Bemerkenswert viele der großen Literaturpreise sind dieses Jahr an Autorinnen vergeben worden, stellte Dirk Knipphals am 8.12. in der TAZ fest. „Was ist da geschehen?“, fragte er sich, und leider versuchte er dann, diese Frage auch noch zu beantworten, was vielleicht besser unterblieben wäre. Knipphals resümiert zutreffend, dass den Preis der Leipziger Buchmesse dieses Jahr … Mehr Das „Jahr der Autorinnen“, seine Deutung und eine Rückfrage

Der Worte sind noch nicht genug gewechselt: Über Narration und Subversion

„Philosophie, die einmal überholt schien, erhält sich am Leben, weil der Augenblick ihrer Verwirklichung versäumt ward. Das summarische Urteil, sie habe die Welt bloß interpretiert, sei durch Resignation vor der Realität verkrüppelt auch in sich, wird zum Defaitismus der Vernunft, nachdem die Veränderung der Welt mißlang. […] Praxis, auf unabsehbare Zeit vertagt, ist nicht mehr … Mehr Der Worte sind noch nicht genug gewechselt: Über Narration und Subversion

Die Kirche im Dorf und den Messias in der Bibel lassen / über Simon Strauß und den TAZ-Artikel von Alem Grabovac

[Dieser Text wurde von mir als Leserbrief an die TAZ geschrieben und dort auch – selbstverständlich ob der Länge stark gekürzt – als Leserbrief abgedruckt. Ich habe ein bisschen etwas verändert, vor allem zwei längere, jeweils durch eckige Klammern gekennzeichnete Passagen gegen Ende ergänzt, und hoffe, dass durch diese deutlich wird, warum ich das hier … Mehr Die Kirche im Dorf und den Messias in der Bibel lassen / über Simon Strauß und den TAZ-Artikel von Alem Grabovac