Ein Roman fürs postfaktische Zeitalter: Paulo Coelho – Hippie feat. Carl Cederström – The Happiness Fantasy

Glück als moralischer Imperativ „The coal miner gets black lung disease, his son gets it, then his son. But most people don’t have the imagination – or whatever – to leave the mine. They don’t have ‚it‘. If I had been the son of a coal miner, I would have left the damn mines.“, diese … Mehr Ein Roman fürs postfaktische Zeitalter: Paulo Coelho – Hippie feat. Carl Cederström – The Happiness Fantasy

Konstantin Richter – Die Kanzlerin

Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor, habe ich gehört, und während mir vor wichtigen politischen Abstimmungen in England, Amerika und Frankreich in den letzten Jahren immer wieder Artikel zu der Frage auffielen, welche Bücher man lesen könne, um etwas über die Stimmung, die Probleme oder die Gesellschaft in diesen Ländern zu erfahren, herrscht im deutschen … Mehr Konstantin Richter – Die Kanzlerin

Ronja von Rönne – Wir kommen

Wie soll man eigentlich im Zeitalter der verordneten Selbstverwirklichung und Individualität, im Zeitalter der Unkonventionalität eine Beziehung führen, wenn man einerseits dem Zeitgeist entsprechen möchte, also individuell-unkonventionell sein will, sich aber eben andererseits tief in seinem Innersten eigentlich nur nach Konventionalität, nach Alt-werden-im-Reihenhaus-mit-der-großen-Liebe sehnt? Wenn man also eigentlich so leben möchte, wie es Hollywood und … Mehr Ronja von Rönne – Wir kommen

Thomas Brussig – Das gibts in keinem Russenfilm

Thomas Brussig, ein Autor, der offensichtlich nichts dagegen hat, wenn sein Verlag im Klappentext die Information für wichtig hält, dass er „der einzig lebende deutsche Schriftsteller [ist], der sowohl mit seinem literarischen Werk als auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk [gemeint ist das Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“] ein Millionenpublikum erreichte“, als ob Massen zu erreichen … Mehr Thomas Brussig – Das gibts in keinem Russenfilm

Janne Teller – Komm

Janne Teller geht mir auf die Nerven, es tut mir sehr leid, das zu schreiben. Sie ist der Bono unter den Autoren, wenn ich ihre Bücher lese, sehe ich sie immer vor mir: Mit erhobenem Zeigefinger, gerunzelter Stirn und einem strengen „Da denk jetzt mal drüber nach“-Blick. In „Komm“ wird der innere Monolog eines Verlegers … Mehr Janne Teller – Komm

Mechthild Borrmann – Die andere Hälfte der Hoffnung

Vermutlich ist es ein bisschen unfair der Autorin wie diesem Buch gegenüber, wenn ich mich zu „Die andere Hälfte der Hoffnung“ äußere, denn es handelt sich um einen Krimi. Und Krimis lese ich praktisch nie, weil sie mich fast immer langweilen. Das Buch landete trotzdem in meinem Besitz, da ich die Thematik interessant fand, aber … Mehr Mechthild Borrmann – Die andere Hälfte der Hoffnung

Karen Köhler – Wir haben Raketen geangelt

Alle lieben Karen Köhler und ihren Kurzgeschichtenband „Wir haben Raketen geangelt“, wie es scheint. Ich nicht. In allen Geschichten geht es um Damen in existenziellen Krisensituationen – in fast allen Fällen führt das dann zu irgendeinem Selbstfindungsgeschwurble, ständig ist irgendwer auf der Suche nach sich und seiner inneren Einheit. Mal ist es die Krebserkrankung, mal … Mehr Karen Köhler – Wir haben Raketen geangelt