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Simon Strauß – Sieben Nächte

Strauss Sieben Naechte

[Korrektur, 8.1.2018, die rekontextualisierende Kommentierung dieses Beitrages wurde angeregt durch Stefan Mesch im Rahmen einer Diskussion über diesen Beitrag: Dieser Verriss ist, mit einigem Abstand, schlicht kein guter Text, weil ich das Buch nicht an seinen Maßstäben gemessen habe, was ich sonst versuche. Daher hier diese Anmerkung: Viel an dem Verriss würde ich heute so nicht mehr schreiben. Ich habe tatsächlich das Konzept hinter diesem Roman nicht verstanden (nicht aus bösem Willen, sondern wirklich aus Unverständnis), die Absicht, wirklich einen unmittelbaren, nicht vollständig durchkonzipierten, sondern mit der unmittelbaren Empfindung arbeitenden Text zu schreiben, dem es eben nicht um einzelne Ungenauigkeiten geht oder so – ich verstehe jetzt, was er will, viel daran entzieht sich mir aber nach wie vor, weil das nicht meine Ästhetik ist. Dennoch: Den Ton, in dem ich das hier geschrieben habe, würde ich gerne zurücknehmen, wenn ich könnte, aber was geschrieben ist, ist geschrieben. Ich lasse den Beitrag daher stehen, möchte aber darauf hinweisen, dass es eine sehr subjektive Kritik ist, die aus sehr subjektivem Unverständnis erwachsen ist, und die sich nur als objektiv tarnt, indem sie mit vielen Zitaten arbeitet. Es ist meine Lesart des Buches, nach wie vor, aber der Ton ist falsch und die Herangehensweise subjektiv. Strauß erklärt hier in einem Interview, warum er die Sachen so gemacht hat, wie er sie gemacht hat – das hebt viel von dem, was ich geschrieben habe, auf: https://www.youtube.com/watch?v=IpIDfTWkHvk ]

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