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Lyrikkritik und Literaturkritik

Die Diskussion darüber, was gute Literaturkritik ist, und das Lamento über den Verfall der Literaturkritik sind so alt wie die Literaturkritik selbst, was aber weder die Diskussion noch das Lamento überflüssig oder gar lächerlich machen soll, handelt es sich doch um für die Reflexion des eigenen Geschreibsels wichtige Meta-Debatten (und „meta“ ist eigentlich immer gut). Nun haben mehrere Blogs zu Recht auf die Beitragsreihe „Satz für Satz“ von Sieglinge Geisel im Magazin tell hingewiesen, die die Frage behandelt, was Qualitätskriterien für gute Literatur sein könnten.

Leider in der Landschaft der eher auf epische Texte ausgerichteten Buch-/Literaturblogs bislang recht unbeachtet geblieben ist die Beitragsreihe unterschiedlicher Autoren des Signaturen Magazins zu der Frage nach der Lage der Lyrikkritik. Lest das mal, das ist auch schön meta, und dabei merkt man wieder, was einem entgeht, wenn man die ganze Zeit nur auf Erzähltexte schielt.

Edit, 11.4.2016: Man beachte bitte dazu auch die Beiträge hier und hier auf dem lesenswerten Blog „Lyrikzeitung„, auf dem vermutlich auch noch weitere Beiträge zu dieser Thematik folgen werden.

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