Einmal um die ganze Welt lesen

Zu dieser Idee wurde ich von Bruno inspiriert: Ich will wie er versuchen, mich einmal um die Welt zu lesen. Bruno will dabei nur Bücher gelten lassen, deren Handlung in einem bestimmten Land spielt und deren AutorIn ebenfalls aus diesem Land stammt. Zudem soll es sich möglichst um einen Gegenwartsroman handeln. Ich werde das ein bisschen weniger streng handhaben: Es muss für mich kein Gegenwartsroman sein, es muss nicht mal ein Roman sein, und wenn das Buch gut recherchiert ist, kann es auch von einem Autor stammen, der nicht in diesem Land lebt. Das Ziel ist natürlich, möglichst viel unterschiedliche Literatur zu lesen – bis die Karte ganz rot ist, die ihr ab jetzt hier ansehen könnt: Klick zur Weltkarte.

Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen: So eine Karte ist ganz schnell und einfach erstellt, dazu könnt ihr beispielsweise diesen Link nehmen. Inspiriert ist das ganze natürlich auch von Reisebloggern, die sowas ja schon ganz lange machen, eine ausführlichere Erklärung zum Erstellen solcher Karten mit mehr Möglichkeiten, so eine Karte zu erstellen, findet ihr beispielsweise auf Rooksack.de.

Und nein: Natürlich ersetzt das Lesen keinen realen Besuch eines Landes. Weil es immer leichter ist, bequem in den eigenen vier Wänden ein Buch zu lesen, das man auch wieder schließen kann, als real dort zu sein. Aber Reisen ist halt teuer und ich bin ein bisschen faul.

Ergänzung: Yvonne von umgeBUCHt hat zu einer Buchweltreise aufgerufen, wer mitmachen will, soll das gerne tun – schöne Idee!

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12 Gedanken zu „Einmal um die ganze Welt lesen

  1. Pingback: [Kulturgeschwätz] Einmal um die ganze Welt lesen – #Literatur

  2. isipeazy

    Die Idee hatte ich auch mal, ich war dann aber mit der Umsetzung überfordert: Ist Teju Cole Amerikaner oder Nigerianer? Zählt die Sprache, auf der man schreibt, der Geburtsort, das Thema oder das Land, in dem der Autor aufgewachsen ist? Was ist ein Land eigenlicht; was ist beispielsweise mit Katalonien, dem Baskenland? Ich bin auf jeden Fall gespannt auf deine Weltreise!

    Antwort
    1. kulturgeschwaetz Autor

      Ja, das finde ich auch schwierig, ich habe da auch z.B. bei Bachtyar Ali überlegt: Kurdistan gibt es nicht, ich habe ihn trotzdem im Irak verortet. Bei Cole würde ich sagen, kommt es aufs Buch an: „Jeder Tag gehört dem Dieb“ würde ich für Nigeria zählen lassen. Aber ja, schwierig ist es schon.

      Antwort
      1. Tania Folaji

        Jeder Tag gehört dem Dieb, wunderschöne Beobachtungen. Da könntest du doppelt vergeben. Das Buch beginnt in New York, und dann noch Nigeria – obwohl das Zentrum ist Nigeria. .. Was ist überhaupt mit Fantasy? Fällt flach, schätze ich.

      2. kulturgeschwaetz Autor

        Ich bin da wie gesagt nicht so streng – ich habe beispielsweise „Utopia“ von Towfik für Ägypten gezählt, obwohl es eine Anti-Utopie ist, weil ich denke, dass dieses Buch eben nicht hätte in England oder sonst wo geschrieben werden können, weil sich darin jetzt vorhandene politische und soziale Probleme spiegeln. Und das kann bei Fantasy ja auch der Fall sein.

  3. Pingback: Auf geht’s zur BUCHweltreise | umgeBUCHt

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